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Soziale Arbeit findet in aller Regel in Organisationen statt und wird durch die institutionelle Ordnung des Sozialstaats reguliert und strukturiert. Diese Feststellung ist trivial, dennoch sind die Organisationen und institutionellen Rahmenbedingungen, in bzw. unter denen sich Sozial arbeit abspielt, in der (deutschsprachigen) empirischen Forschung zur Sozialen Arbeit unter belichtet. Der wissenschaftliche Diskurs der Sozialen Arbeit neigt dazu, zwischen Nahauf nahme und Totale zu oszillieren, zwischen dem großen Gestus der gesellschaftskritischen Zeit diagno se auf der einen und der Nahaufnahme von professionellem Handeln auf der anderen Seite. Beides ist wichtig und unverzichtbar für ein Verständnis der Bedingungen und Funktionen von Sozialer Arbeit. Es braucht Analysen, die uns zeigen, dass Soziale Arbeit "ihre wohl fahrtsstaatliche Einbettung verliert" (Bütow et al. 2008: 7) und sich im post-wohlfahrtsstaatlichen Kontext (Kessl/Otto 2009) wiederfindet, der Aktivierungs- und Sozialinvestitionspolitik zuarbeitet (Dahme/Wohlfahrt 2005, Olk 2009), der Ökonomisierung, Managerialisierung und Verbetriebswirtschaftlichung unterworfen ist (Buestrich et al. 2008, Dahme/Wohlfahrt 2008) und dergleichen mehr.
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