Nicht nur im deutschen Sprachraum, sondern auch international hat sich der Begriff der „Mediatisierung“ in den letzten Jahren zu einem „key“ (Lundby 2009a) der wissenschaftlichen Beschreibung des Medien- und Kommunikationswandels entwickelt. Während als „neue Medien“ vor wenigen Jahren noch das Satelliten- und Kabelfernsehen galten, überschlagen sich mit der voranschreitenden Digitalisierung die Innovationen. Diese sperren sich dabei etablierten Begrifflichkeiten der Medien- und Kommunikationsforschung, indem die verschiedenen Endgeräte – Laptops, Smart-Phones, Tablets usw. – verschiedene Medialitäten in sich integrieren, ohne diese im Wandlungsprozess einfach aufzulösen. Das Konzept der „Mediatisierung“ verspricht hier einen anderen, angemesseneren Blick auf den Wandel von Medien und Kommunikation.
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