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ZusammenfassungIn diesem Aufsatz formuliere ich einen Theorierahmen für die Erklärung der soziale Konstitution von Können und Kompetenz von Individuen, Organisationen und Netzwerken, der soziale Praktiken in den Mittelpunkt der Analyse rückt und auf Arbeiten des englischen Soziologen Anthony Giddens (1984) aufbaut. Die Ausarbeitung eines solchen Theorierahmens ist gerade in modernen Gesellschaften mit ihrer erhöhten Reflexivität, ihren gestiegenen Risiken und Komplexitäten bedeutsam (Giddens 1990a). Denn diese Gesellschaften erfordern heute nicht nur von Akteuren zunehmend Kompetenzen; sie setzen heute auch vielfach auf moderne Organisation und Vernetzung als für die Gesellschaft adäquate Formen der Koordination (z.B. Powell 2001). Ob und inwiefern diese jedoch erlauben, gegebenenfalls sogar passende Kompetenzen zu entwickeln und die Kompetenzentwicklung wirklich erleichtern, sind offene Fragen der Kompetenzforschung. Selbstredend sind diese auch empirisch zu beantworten.
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