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Im Zuge der Debatte um die Verbesserung der Unternehmenskontrolle sind regulierungspolitische Maßnahmen für den Markt für Wirtschaftsprüfer ein oft diskutiertes Thema, insbesondere die obligatorische zeitliche Begrenzung des Prüfmandats (Rotation). Die Überlegung, die hinter diesem Vorschlag steht, ist die Vermutung, daß die Vorteile, die ein Prüfer aus einem fortgesetzten Prüfungsmandat hat, seine Unabhängigkeit - und damit die Qualität der externen Unternehmenskontrolle - gefährden, da der Klient mit dem Abbruch des Mandats drohen kann. Die vorliegende Arbeit untersucht dieses Argument im Rahmen eines spieltheoretischen Modells. Das zentrale Ergebnis der Analyse zeigt, daß in einer Welt, in der der Kapitalmarkt in der Lage ist zu lernen, ob ein Prüfer glaubwürdig ist oder nicht, Rotationsregeln die Unabhängigkeit des Prüfers nicht verbessern sondern untergraben.
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