ZusammenfassungWährend in der deutschsprachigen sozialwissenschaftlichen Alternsforschung der Körperaspekt nahezu unberücksichtigt bleibt, wird der Körper im anglophonen Gerontologiediskurs in den letzten Jahren vermehrt thematisiert (vgl. ). Als nahezu paradox erscheint es jedoch, dass gerade die (deutschsprachige) Soziale Gerontologie eine ausgesprochene „Körperscheu“ zeigt, und das, obwohl der Alterungsprozess immer auch körperlich erfahren und das Alter auch über den Körper repräsentiert wird. Denn: „Wo auch immer ein Individuum sich befindet und wohin auch immer es geht, es muß seinen Körper dabeihaben.“ ()
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