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AuszugDieser schwerpunktmäßig empirisch orientierte Beitrag gibt einen überblick über die allgemeine Rolle und die spezifischen Funktionen von Wissenschaft in der Politik, wobei das Feld der österreichischen Umwelt- und Ressourcenpolitik als Beispielsfall dient. Die Analyse zeigt, dass wissenschaftliche Politikberatung in einer Vielzahl unterschiedlicher organisatorischer Formen und Foren stattfindet, dass die Interaktion zwischen Wissenschaft und Politik differenzierte, phasenspezifische Muster aufweist und dass wissenschaftliche Expertise im politischen Alltag ein breites Spektrum an Funktionen zu erfüllen hat. Grundsätzlich lässt wissenschaftliche Politikberatung in österreich starke Muster strategischer Handlungsorientierung bei allen involvierten Akteursgruppen (einschließlich der Wissenschaft)erkennen. Als durchgängig bedeutungsvoll kann auch der Einfluss institutioneller Faktoren herausgestellt werden, wobei insbesondere die zentrale Rolle, die der Verwaltung in allen Formen und Phasen wissenschaftlicher Politikberatung zukommt, auffällt. Augenscheinlich ist zuletzt die (immer noch)starke Präsenz neo-korporatistischer Interaktionsmuster. Zusammenfassend lässt sich damit konstatieren, dass Wissenschaft und Politik im Kontext der österreichischen Umwelt- und Ressourcenpolitik in einem im Titel angedeuteten Spannungsbogen zwischen Alibi und Aushandlung aufeinander treffen.
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