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ZusammenfassungDer Begriff „Technik“ ist relativ jung: erst seit dem 19. Jahrhundert wird er verbreitet benutzt. Sprach man in Mittelalter und Renaissance eher von den praktischen oder nützlichen Künsten, dann wurden vom 17. Jahrhundert ab Mechanik und Maschine zu neuen Leitbegriffen. Heute sind die Begriffe Technik und Technologie selbst in der Alltagskommunikation gebräuchlich und geben keinen Anlass zu Verständigungsschwierigkeiten, ohne allerdings präzise voneinander abgegrenzt zu sein. Zwar wäre es möglich, analog zu Begriffspaaren wie Psyche — Psychologie mit Technik ein Realphänomen und mit Technologie das Wissen über bzw. die Wissenschaft von diesem Wirklichkeitsbereich zu bezeichnen, aber eine solche Trennung wird in keiner Sprache systematisch durchgeführt. Hier jedenfalls soll von Technik als Realphänomen die Rede sein, wobei dieser Begriff relativ eng verstanden wird. Ein weiter Technikbegriff, der alle Formen zweckorientierten Handelns umfasst, das sich irgendwelcher Mittel oder eines speziellen Wissens bedient, eignet sich kaum zur Abgrenzung eines besonderen Forschungsgebiets. Der hier verwendete Begriff von Technik setzt die Existenz von Artefakten voraus, die von Menschen hergestellt und im Rahmen zweckorientierten Handelns benutzt werden, schließt aber auch Verfahren mit ein; so umfasst z.B. die Produktionstechnik in der chemischen Industrie sowohl spezielle technische Anlagen (Artefakte) wie spezielle Verfahren.
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