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Der Gegenstand einer Wissenschaft bestimmt zwangsläufig die Art ihrer Forschungs-M.n. Die Besonderheiten sozialer Phänomene als Gegenstand der Sozialwissenschaften erfordern für ihre empirische, d.h. auf Erfahrungen zurückführbare Erforschung, Untersuchungs-M.n, die als Beobachtungs- und Datenerhebungssysteme geeignet sind, den Gegenstandsbereich wissenschaftlich und unabhängig von individueller Alltagserfahrung zu analysieren. Im Gegensatz zu den Naturwissenschaften, in denen M.n allenfalls unter ethischen Gesichtspunkten diskutiert werden, sind in den Sozialwissenschaften M.n auch unter dem Aspekt ihrer wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit nicht unumstritten. In die Bewertung der Leistungsfähigkeit von M.n geht die grundsätzliche methodologische Diskussion darüber ein, wie sozialwissenschaftliche Erkenntnis überhaupt möglich ist. In der M.n-Diskussion hat sich dieses Grundproblem in der teilweise kontroversen Einschätzung sog. qualitativer und quantitativer M.n niedergeschlagen. Qualitative und quantitative Verfahren unterscheiden sich in der Art der Erhebung und Verarbeitung von Daten. Während mit quantitativen M.n eine standardisierte und kontrollierbare Datenermittlung (Messung) und eine Auswertung auf der Basis der quantifizierten Daten mit statistisch-mathematischen Verfahren angestrebt wird, steht bei qualitativen M.n die Bedeutungs- und Inhaltsanalyse im Vordergrund und der Erhebungsprozeß ist durch die M. und die Ausgangshypothesen weniger vorstrukturiert, so daß die Möglichkeit besteht, die Fragestellung im Erhebungsprozeß zu vertiefen und zu erweitern.
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