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Der Begriff der „Regenerierung“ von Städten im Titel dieses Buches ist in Deutschland bisher wenig gebräuchlich und damit erklärungsbedürftig. Während sich in vielen westeuropäischen und angelsächsischen Ländern „Urban Regeneration“ als Leitbegriff für Stadterneuerungsstrategien seit den 1990er Jahren etabliert hat, konkurrieren in der deutschsprachigen Stadtforschung derzeit eine Vielzahl von „Re“-Begriffen: In der städtebaulichen Literatur wird gerne von „Revitalisierung“ gesprochen; demographische und soziologische Studien thematisieren die „Reurbanisierung“; in der Stadtökonomie wird für den Strukturwandel von Städten öfter der Terminus der „Restrukturierung“ verwendet; einige Historiker sprechen von der „Renaissance“ der Städte. Im Kontext schrumpfender Städte in Ostdeutschland wird außerdem vermehrt ein Begriff von „Stadtumbau“ verwendet, dessen komplexes Verständnis weit über die Ziele des gleichnamigen Förderprogramms hinausgeht. Nicht zuletzt gibt es in Deutschland auch noch den in der Städtebauförderung verankerten Begriff der „Stadterneuerung“. Welchen Sinn macht es daher, den Begriff der „Regenerierung“ als Forschungsansatz aus dem angelsächsischen Raum zu übertragen und auf den spezifischen Kontext schrumpfender Städte in Deutschland anzuwenden?
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