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ZusammenfassungDie Geschichte des Dramas, also die Unterstellung einer ungebrochenen Kontinuität von Aristophanes und Euripides bis hin zu Bert Brecbt und Samuel Beckett gibt es nicht. Wohl aber ordnen sich die Unterschiede zwischen griechischer Tragödie und neuzeitlichem Drama einem gemeinsamen Begriff unter: Dramatisch sind sie darin, daß sie die Auseinandersetzung von Individuen mit ihnen äufterlichen Verhältnissen, die ihnen als Handlungszwang gegenübertreten, in unterschiedlicher Weise vorführen. Solcher dramatische Impuls fehlt dem geistlichen Schauspiel des Mittelalters, als Drama wäre es nur zu fassen, würde man sich mit einer völlig formellen Bestimmung begnügen: auch diese Texte sind zum Bühnenvortrag vorgesehener personaler Dialog.
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