Suburbanisierung wird allgemein als ein Prozess angesehen, in dem sich Städte über die Grenzen ihrer bislang erreichten Besiedlung ausdehnen. Die weitere und umfängliche Besiedlung jenseits des Stadtrandes hängt funktional mit der Kernstadt zusammen, geht räumlich von ihr aus und erklärt sich aus ihren ökonomischen, sozialen und baulichen Entwicklungsbedingungen. Wesentliche Impulse dafür gehen in Europa historisch von den solitär gelegenen Städten aus. Suburbanisierung ist daher zunächst die Ausbreitung von Städten über ihr Weichbild bzw. über die jeweiligen Siedlungs- und Kommunalgrenzen hinaus.
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