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Informationssysteme stellen für flexible Organisationen einen kritischen Erfolgsfaktor dar. Ausgehend von Verhaltens- und Strukturmerkmalen flexibler Organisationen führt der Beitrag einen Architekturrahmen für die Spezifikation flexibler Organisationen ein. Dieser Rahmen unterscheidet Modellschichten für (1) Unternehmensplan, (2) Geschäftsprozesse und (3) Personal sowie maschinelle Ressourcen zur Unterstützung von Geschäftsprozessen. Alle drei Schichten erweisen sich als kritisch für flexible Organisationen. Der Beitrag konzentriert sich auf die Schichten (2) und (3), wobei speziell das Potential von Verteilung und Visualisierung untersucht wird. Die beiden Schichten werden als verteilte Systeme spezifiziert und untereinander durch flexible Beziehungen verknüpft. Als grundlegender Modellierungsansatz wird das objektorientierte Konzept autonomer, lose gekoppelter Komponenten genutzt, welche auf der Basis transaktionsorientierter Koordinationsmechanismen kooperieren/Aufbauend auf dem Ansatz, eine flexible Organisation als System virtueller Geschäftsprozesse zu begründen, wird die Rolle betrieblicher Informationssysteme in flexiblen Organisationen untersucht. Schließlich werden einige Konzepte für die automatisierten Subsysteme eines Informationssystems, die betrieblichen Anwendungssysteme, betrachtet. Im Mittelpunkt des Beitrags steht die Frage: Wie können objekt- und transaktionsorientierte Informationssysteme zur Gestaltung flexibler Organisationen beitragen?
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