No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
The Concept of Canonical Intertextuality and the Book of Daniel ist ein Versuch, Klarheit bezuglich der Begriffe Intertextualitat und Kanonkritik auf dem Gebiet biblischer Studien zu schaffen. Diese Dissertation kombiniert eine Untersuchung von Theorien der Intertextualitat (Julia Kristeva), Kanonkritik (Brevard Childs, James Sanders), innerbiblischen Exegese (Michael Fishbane), Intratextualitat (George Lindbeck) und der kanonischen intertextuellen Lekture (Georg Steins) mit einer induktiven Untersuchung vom masoretischen Text des Danielbuches, von seiner konkreten Beziehung zu anderen Texten in der hebraischen Bibel und schlieslich zu Zitaten im griechischen Text des Neuen Testaments. Der masoretische Text des Danielbuches dient aufgrund seines mehrsprachigen Charakters (Hebraisch und Aramaisch), seiner unterschiedlichen Platzierung in verschiedenen Kanons und seiner eindeutigen Zitierung in einer begrenzten Anzahl von Texten des Neuen Testaments als hervorragendes Untersuchungsfeld. Das Schlussergebnis ist eine Theorie kanonischer Intertextualitat, welche in ihrer Definition relativ zu den untersuchten Theorien einzigartig ist, aber auch in ihrer Anwendung auf ein ganzes Bibelbuch und weitere Texte des Alten und Neuen Testaments.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 8 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.