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Als organisationssoziologischer Ansatz steht der Neo-Institutionalismus für die Annahme, dass Organisationen in ihre gesellschaftliche Umwelt eingebettet sind und darüber hinaus von gesellschaftlich institutionalisierten Werten, Normen, Wissensbeständen, Deutungsmuster etc. durchdrungen und grundlegend konstituiert werden. Es ist das Verdienst von J. W. Meyer und Brian Rowan, mit ihrem 1977 veröffentlichten Beitrag darauf verwiesen und so die gesellschaftliche Umwelt (wieder) in den Aufmerksamkeitsfokus der Organisationsforschung gerückt zu haben (vgl. Meyer/ Rowan 1977 bzw. in diesem Band). In programmatischer Manier betonen sie die Relevanz gesellschaftlich kursierender Vorstellungen über „rationale“ Organisationsstrukturen und -handlungsweisen, die als „institutionalisierte Mythen“ oder – aufgrund ihres präskriptiven Charakters – als „institutionalisierte Regeln“ grundlegenden Einfluss auf Organisationen nähmen.
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