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Die weitreichenden sozialstaatlichen Regulierungen des Arbeitsmarktes in Deutschland werden in der öffentlichen Diskussion als eine Ursache für mangelnde Arbeitsmarktflexibilität angesehen und stehen damit in der Kritik, für die gegenwärtig hohe Arbeitslosigkeit mitverantwortlich zu sein. Vom Abbau des Kündigungsschutzes, der Erweiterung der gesetzlichen Möglichkeiten zum Abschluss befristeter Arbeitsverträge und anderen Deregulierungsmaßnahmen erhofft man sich dementsprechend eine Erhöhung der Beschäftigungschancen von Erwerbslosen. Auf der anderen Seite scheinen beispielsweise Schutzbestimmungen für Frauen mit Kindern, gesundheitlich beeinträchtigte oder ältere Arbeitnehmer, deren Arbeitslosigkeitsrisiko bekanntlich überdurchschnittlich hoch ist, keineswegs obsolet geworden zu sein. Der folgende Beitrag befasst sich mit den Effekten, die gruppenspezifische Regulierungen auf die Beschäftigungsch ancen, Arbeitsbedingungen und Arbeitslosigkeitsrisiken von solchen Minderheiten auf dem Arbeitsmarkt haben. Neben den Wirkungen, die der Gesetzgeber durch die jeweilige Regulierung angestrebt hat, wird dabei auch auf deren unbeabsichtigte und oftmals unerwünschte Folgen eingegangen.
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