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Clara Stern (1878-1945) ist in Psychologiekreisen als die Frau des Psychologen und Philosophen William Stern und als die Mutter von Hilde, Günther und Eva Stern bekannt, deren Entwicklung sie zusammen mit ihrem Mann 18 Jahre lang in Tagebüchern dokumentiert hat. Sie wuchs in einer wohlhabenden jüdischen Familie auf zu einer Zeit, in der Frauen vom Universitätsstudium noch ausgeschlossen waren. Es wird deutlich gemacht, dass das entwicklungspsychologische Werk der Sterns eine gemeinschaftliche Leistung ist, bei der die Anteile der einen oder der anderen Person nicht klar voneinander zu trennen sind. Teilweise anhand von unveröffentlichtem Briefmaterial wird aufgezeigt, wie Clara und William Stern zusammenarbeiteten und warum Clara Sterns wissenschaftliche Aktivität zum Erliegen kam, nachdem William Stern zum ordentlichen Professor nach Hamburg berufen worden war.
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