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Die Unternehmenskommunikation hat in den vergangenen Jahren stark an Bedeutung gewonnen und mittlerweile für viele Unternehmen einen strategischen Stellenwert erlangt. Als Folge gewachsener Informationsansprüche und neuer technischer Potenziale können und müssen Unternehmen heute mehr und häufiger, schneller und zielgruppenspezifischer kommunizieren. Mit der Realisierung dieser Ziele wird es allerdings zunehmend schwieriger, zugleich die Korrektheit und Konsistenz der Informationen sicherzustellen. Die Erfüllung der verschiedenen Anforderungen an die Unternehmenskommunikation setzt eine effiziente Organisation der Kommunikationsaufgaben voraus. Dieser Thematik ist der vorliegende Beitrag gewidmet. Es werden zunächst die wichtigsten Aufgabenelemente der Unternehmenskommunikation herausgearbeitet. Anschließend werden — getrennt nach den beiden Gestaltungsdimensionen Delegation und Bereichsbildung — in Frage kommende organisatorische Gestaltungsoptionen erläutert und hinsichtlich ihrer Stärken und Schwächen bewertet. Dabei zeigt sich, dass die organisatorische Verankerung der Kommunikationskompetenzen gegenläufigen Tendenzen Rechnung tragen muss. So legt die Notwendigkeit, intensiv, zeitnah und zielgruppengenau zu kommunizieren, eine Delegation und Dekonzentration auf die fachlich geeignetsten Bereiche nahe. Das Erfordernis, Korrektheit und Konsistenz der Informationen zu gewährleisten, spricht hingegen eher für eine Zentralisation und Konzentration der Kommunikationsaktivitäten. Praxisbeispiele aus fünf Mitgliedsunternehmen des Arbeitskreises „Organisation“ illustrieren die Ausführungen.
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