ZusammenfassungUnter der zugespitzten Formulierung „Revolte versus Steuerung“ sollten Vergangenheit und mögliche Zukünfte der Gemeinwesenarbeit (GWA) während der Fachtagung der Fachhochschule Köln und des Veedel e.V. in Bezug gesetzt werden. Im Folgenden wird daher der Bogen von der Gemeinwesenarbeit in den siebziger Jahren, mit der die Hoffnung einer tief greifenden Gesellschaftsveränderung verbunden war, zur heutigen Sozialraumarbeit geschlagen, die in „belasteten“ Quartieren Gelegenheiten zur Partizipation eröffnen will. Wo die Gemeinwesenarbeit zwischen den revolutionären Phantasien der siebziger Jahre und den „Steuerungs-Träumen“ des neuen Jahrhunderts bleibt, wird anhand von fünf Thesen skizziert.
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