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Selektion, Modifikation und Motivierung können als die zentralen Zielfunktionen des Personalmanagements bezeichnet werden. Im Mittelpunkt der Führung steht die soziale Einflußnahme zur Erfüllung gemeinsamer Aufgaben in bzw. mit einer strukturierten Arbeitssituation. Letztere leistungs- und zufriedenheitsfördernd zu gestalten, wird immer mehr zum Angelpunkt der Motivierung. Diese — und das wird meist vernachlässigt — muß aber auf einem Konzept der Identifikation aufbauen. Dieser Ansatz führt zu einem integrierten Bezugsrahmen von Identifikation, Motivation und Arbeitssituation. Dabei werden auch Inhalts- und Prozeßtheorien der Motivation zu integrieren versucht sowie ein neues rollenspezifisches Motivationskonzept vorgestellt. Weiterhin wird die führerzentrierte Diskussion in Theorie und Praxis kritisiert und für eine interaktionelle Betrachtungsweise plädiert, in welcher auch Geführte Motivationsfunktionen und -verantwortung übernehmen. Auf dieser Grundlage folgen führungspraktische Überlegungen zur Förderung der Leistungsbereitschaft.
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