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Brunswiks Wahrnehmungstheorie war während der 40er und 50er Jahre sehr umstritten. Doch gerade die Ideen, die den größten Widerstand seiner Zeitgenossen hervorriefen, sind heute eher anerkannt. So zum Beispiel die Idee des Zufälligen, des nur Wahrscheinlichen, des Unsicheren; diese Idee wurde besonders in der Psychologie der 40er und 50er Jahre in den USA nur als Mangel angesehen, denn sie spiegele, so die damalige Meinung, den Mangel an sicherem Wissen wider. Brunswik aber stellte diesen Mangel in das Zentrum seiner Wahrnehmungstheorie. Was seine Wahrnehmungstheorie heute so interessant erscheinen läßt, ist der disziplinübergreifender Ansatz, da dieser gerade für die Kognitionswissenschaft einen Argumentations- und Erklärungsrahmen bieten kann.
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