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Die vorliegende Studie vergleicht die Befindlichkeit, Sozial- und Kompetenzentwicklung von Kindern und Jugendlichen aus Kern-, Mutter- und Stieffamilien. Hierbei wird zunächst nach differentiellen Effekten des Familientyps in West- und Ostdeutschland sowie in Abhängigkeit von Alter und Geschlecht gefragt. Danach wird geprüft, inwieweit verschiedene familiäre Belastungsfaktoren mögliche Effekte des Familientyps erklären. Die Daten stammen aus standardisierten Befragungen von 654 Kindern und Jugendlichen (10 bis 18 Jahre). Sie sprechen gegen generelle Belastungen von Kindern aus Trennungs- und Stieffamilien. Lediglich westdeutsche Töchter alleinerziehender Mütter berichten im Vergleich zu Stieftöchtern geringere Peer-Integration. Weder finanzielle Belastungen noch Beeinträchtigungen der Familienbeziehungen erklären diesen Effekt, obwohl sie für die Peerbeziehungen bedeutsam sind. (DIPF/Orig.)
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