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Ich versuche in diesem Beitrag, die Entwicklung der materialistischen Behindertenpädagogik in der BRD darzustellen. Dies ist eine Entwicklung, die einerseits gegenüber der kritischen Psychologie (im engeren Sinne Holzkamps wie im weiteren Sinne der Anlage dieses Bandes) eigenständig stattgefunden hat und sich mehr und mehr wissenschaftstheoretisch in der Aufnahme und Weiterentwicklung des Ansatzes der kulturhistorischen Schule der sowjetischen Psychologie zentrierte. Da dies im wesentlichen mit meiner eigenen Entwicklung als Wissenschaftler zusammenfällt, werde ich dies aus eher persönlicher Sicht behandeln. Andererseits ist das Umfeld, in dem sich die materialistische Behindertenpädagogik entwickelt hat bzw. auf das sie zurückgewirkt hat, oft sehr viel enger mit der Entwicklung der kritischen Psychologie selbst (im engeren wie im weiteren Sinne) verbunden. Hier gibt es zum Teil — insbesondere an der Universität Frankfurt — direkte Zusammenhänge und Bezüge zu der materialistisch verstandenen Psychoanalyseauffassung von Lorenzer und dem französischen Strukturalismus bei Lacan bzw. Mannoni oder der Tradition von Aichhorn, Redi und Wineman, Bettelheim (so z.B. bei Finger, Gerspach, Leber, Reiser u.a.), Bezüge zur Pawlowschen Tradition (Radigk in Frankfurt), Bezüge zur kritischen Theorie (so eine Zeit lang in Reutlingen und Tübingen die im Bereich der Verhaltensgestörtenpädagogik auf psychoanalytische Einsichten zurückgreifende Arbeitsgruppe von Bittner, Ertle und Schmidt bzw.
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