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Peter F. Drucker galt seit den 1950er Jahren als ein scharfer und origineller Beobachter der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Entwicklung. Seine Schriften zählen zu den Klassikern der Managementliteratur, und die Idee einer „Wissensgesellschaft“, die er in The Age of Discontinuity (1969) erstmals entwickelt, erfuhr eine breite Rezeption über die Fachgrenzen der Managementtheorie hinaus. Die zentrale – und wohl meistzitierte – These ist, daß Wissen und Information die zentralen Ressourcen der modernen Gesellschaft darstellen: „Wissen [ist] zur eigentlichen Grundlage der modernen Wirtschaft und Gesellschaft und zum eigentlichen Prinzip des gesellschaftlichen Wirkens geworden“ (ebd.: 455f.).
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