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Mit diesem Beitrag soll die Beziehung zwischen Wilhem Wundt und der Spanischen Psychologie dargelegt werden. Das besondere Augenmerk gilt den Arbeiten und Autoren vor dem Spanischen Bürgerkrieg (1936-1939). Zwei wichtige Schulen, die von Madrid und Barcelona, werden untersucht; hierbei werden Unterschiede in deren Wundt-Bild festgestellt, ebenso Unterschiede bei den Psychologen, die vor der Jahrhundertwende und denen, die im ersten Jahrzehnt unseres Jahrhunderts arbeiteten. Die wichtigsten Unterschiede sind in Lehrbüchern, wie z.B. von F. Giner, M. Navarro, F. Herrero-Bahillo und E. Luis-André, sowie in den historischen Arbeiten von J. V. Viqueira zu finden. Der Einfluß Wundts war bedeutsam, obwohl er keine praktischen oder institutionellen Wirkungen hatte. Dieser eigenartige Sachverhalt ist vielleicht darauf zurückzuführen, daß das Hauptinteresse der spanischenPsychologie in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts im Bereich angewandtpsychologischer Fragen lag.
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