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Das Psychologische Institut der Freien Universität Berlin wurde im Jahre 1949 als ein Institut der Philosophischen Fakultät der Freien Universität gegründet, die im Wintersemester 1948/49 in der Westsektoren der Stadt als Gegenstück zur Humboldt-Universität im Ostsektor errichtet worden war. Etwa zwanzig Jahre lang blieb es eine für die Fach- und Institutionsgeschichte der Psychologie nicht weiter bemerkenswerte Einrichtung, ein für damalige Verhältnisse mittelgroßes Institut, organisiert nach dem Muster der deutschen Ordinarienuniversität, ohne herausragendes wissenschaftliches Profil. In den 50er Jahren verbanden sich mit ihm die Professoren-Namen des Pädagogischen Psychologen Kroh und des Sozialpsychologen Sodhi, in den 60er Jahren die des Allgemeinen und Sprachpsychologen Hörmann, des Entwicklungspsychologen Aebli und ab 1968 des Eignungsdiagnostikers A.O. Jaeger. Von den Assistenten und Privatdozenten aus jener Zeit ist Holzkamp hervorzuheben, der ab 1967 Professor war. Seine sozialpsychologischen und methodentheoretischen Arbeiten wurden in der methodologisch ausgerichteten deutschen Psychologie der 60er Jahre viel diskutiert. Die innere Struktur, die Studieninhalte und die Prüfungsordnung des Instituts entsprachen dem damals in der Bundesrepublik Üblichen.
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