No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
Die Interaktionsbeziehungen zwischen Universitäten und Wirtschaft stehen gegenwärtig im Zentrum zahlreicher wirtschafts- und wissenschaftspolitischer Aktivitäten. Innovations-cluster, Transferzentren und Verbundprojekte schießen aus dem Boden, und auch die Lissabon-Strategie der EU, deren Ziel darin besteht, bis zum Jahr 2011 den weltweit wettbewerbsfähigsten Wirtschaftsraum etabliert zu haben, setzt insbesondere auf Innovation, Wissen und Vernetzung. Dabei geht es vor allem um engere Beziehungen zwischen wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Akteuren. Was dies für die Universitäten bedeutet, ist umstritten: Werden sie damit in ihrer Bedeutung aufgewertet oder werden akademische Forschung und Lehre auf ihren Beitrag zur wirtschaftlichen Entwicklung verkürzt? Entsteht hierdurch gar ein neuer Modus der Wissensproduktion, in dem kaum mehr zwischen wissenschaftlicher Erkenntnisproduktion und wirtschaftlicher Umsetzung unterschieden werden kann? Mit ein wenig Distanz zu dieser vielfach hitzig geführten Diskussion sieht man zweierlei: Versuche, engere Beziehungen zwischen Universitäten und Wirtschaft zu etablieren, lassen sich weltweit beobachten. Sie stellen darüber hinaus gerade für deutsche Universitäten historisch kein neuartiges Phänomen dar.
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 17 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.