No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
In den letzten Jahren haben in der Diskussion über die Krise der Entwicklung und der Entwicklungspolitik nicht-staatliche Entwicklungsaktivitäten an Bedeutung gewonnen. Sie versprechen Betroffenen nähe, Flexibilität, Innovationsbereitschaft und relative Freiheit von politischen Zwängen. Die damit verbundenen Erwartungen sind durchaus unterschiedlich akzentuiert. Die Kritiker konventioneller Entwicklungspolitik erhoffen sich die Stärkung von Basisbewegungen in der Dritten Welt—”Die Revolution der Barfüssigen”, so ein Buchtitel (Schneider 1986). Für konservative Entwicklungspolitiker fügen sich die nicht-staatlichen Aktivitäten in ein Gesamtprogramm der Entstaatlichung der Gesellschaft und der Privatisierung von Risiken und Risikobewältigung ein (zum weltwirtschaftlichen Bezugsrahmen dieser These siehe Simonis/ Ludwig 1987). Die Entwicklungsadministration rechnet durch die Zusammenarbeit mit Nicht-Regierungs-Organisationen mit einer Steigerung der Effizienz ihrer Maßnahmen, Zugang zu fachlichem Know-how und die verbesserte gesellschaftliche Verankerung der politischen Entwicklung (BMZ 1986).
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 0 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.