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Diese Einschätzung des Anthropologen Volker Sommer hat auch für den Kulturbereich seine Gültigkeit. Neben den bestehenden und mitunter auch progressionsförderlichen Konkurrenzsituationen um abnehmende Fördermittel, Leuchtturmprojekte und künstlerische Innovationen, gewinnen Kooperationen gegenwärtig wieder zunehmend an Bedeutung (Diller 2009, Föhl 2009a/b). Angesichts der gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen und stagnierender oder sinkender Fördermittel rücken die Akteure und Kommunen näher zusammen. Auch die Erkenntnis, dass sich gemeinsam künstlerisch interessante Synergien ergeben können, veranlasst Kulturschaffende zunehmend, an einem Strang zu ziehen. Hierbei entsteht ein Wechselspiel zwischen Konkurrenz und Kooperation, dass mit dem Begriff „Coopetition“ umschrieben wird und davon zeugt, dass die eine Strategie die andere nicht ausschließt (Voesgen 2009). Brandenburger und Nalebuff sehen im „kooperativen konkurrieren“ sogar die zentrale Erfolgsstrategie für Unternehmen (Brandenburger/Nalebuff 2009).
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