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Zusammenfassung In diesem Beitrag werden mündlich vorgetragene Schilderungen der eigenerlebten Konversion verglichen und im Hinblick auf Gattungsmerkmale untersucht. Im Mittelpunkt stehen einerseits die situativen und sozialen Voraussetzungen für das Erzählen einer Konversionsgeschichte, insbesondere die Art der Sozialbeziehung zwischen dem Erzähler und seinem Zuhörer, die durch das Kriterium der Mitgliedschaft in einer religiösen Gruppe definiert ist. Andererseits werden die elementaren Komponenten von Konversionserzählungen isoliert und in ihrer funktionalen Bedeutung für den Gesamtaufbau gewichtet. Ein entscheidendes kommunikatives Problem entsteht dadurch, daß der Erzähler eine persönliche religiöse Erfahrung als Ursache für seine Konversion geltend macht. Der Autor liefert eine detaillierte Bestandsaufnahme der Mittel und Strategien, mit denen der Erzähler versucht, das damit verbundene Darstellungsproblem zu lösen und das religiöse Schlüsselerlebnis für seine Zuhörer faßbar zu machen.
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