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Grundlegend für alle Theorien zur Dienstleistungsgesellschaft ist die Annahme, dass die berufliche Arbeit im sogenannten dritten Sektor weit stärker als andere Erwerbstätigkeiten Beziehungen von Mensch zu Mensch einschließt. Sie sollen die – wie es Fourastié (1969, S. 270) ausdrückt – „Spezialisierungen auf das eigentlich Menschliche“ ermöglichen (vgl. dazu auch Gross 1983). Betrachtet man hingegen die jüngste Entwicklung technischer Innovationen und die durch diese ausgelöste Kritik in einem Bereich wie der Medizin, welcher ein paradigmatischer Stellenwert für den professionellen Umgang mit dem ‚eigentlich Menschlichen‘ zugeschrieben wird, dann scheint die mit der Dienstleistungsgesellschaft verknüpfte Hoffnung auf eine menschlichere Gesellschaft nachhaltig, wenn nicht endgültig enttäuscht zu werden.
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