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ZusammenfassungErscheint es ein wenig unpassend, daß ich mir vorgenommen habe, über Wandlungen der Machtbalance zwischen Männern und Frauen zu sprechen? Zweifellos ist es üblicher, den Ausdruck „Machtbalance“auf die Beziehungen zwischen Staaten anzuwenden. Sie, mächtige Staaten, stehen einander oft bis an die Zähne bewaffnet gegenüber. Wenn einer von ihnen seine tödliche Ausrüstung verstärkt, verändert sich die Machtbalance zu seinen Gunsten. Eine rivalisierende Macht mag sich dann bedroht fühlen und ihrerseits die eigene Rüstung verstärken, wodurch die Machtbalance wieder ausgeglichen wird. Aber Frauen und Männer, ob durch die Ehe gebunden oder nicht, treten einander selten bis an die Zähne bewaffnet gegenüber. Hat es einen Sinn, auch in ihrem Fall von einer Machtbalance und deren Wandel zu reden? Ich meine, ja. Einige Beispiele mögen verdeutlichen, warum.
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