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Im Paradigma der „Outputsteuerung“ geht es der Schulpolitik um die Ergebnisse der schulischen „Produktion“, die mittels einer Doppelstrategie gesichert werden sollen: „Einmal geht es um eine Vergrößerung der Autonomie der einzelnen Schule, die gewissermaßen als ‚Betrieb’ konzipiert wird, und zum anderen um eine neue Form von Controlling, von Rechenschaftslegung und der Dokumentation der erbrachten Leistungen“ (Fend 2008: 109, Hervorheb. im Original). Anders formuliert: Neben der erhöhten Selbstständigkeit der Einzelschulen im Steuerungskonzept der Dezentralisierung lässt sich seit gut 20 Jahren ein (auch internationaler) Trend zur parallelen Einführung von Maßnahmen der Re- Zentralisierung ausmachen (vgl. Böttcher 2002). Die im Fokus der Politik stehenden (nunmehr selbstständigeren) Einzeleinrichtungen sollen also, geleitet durch zentrale Verfahren, Nachweise ihrer Qualität erbringen. Zu den einschlägigen Maßnahmen gehören insbesondere Vorgaben durch nationale Curricula oder Bildungsstandards, die Erwartungen an Schülerkompetenzen formulieren. Auch Leistungstests, manche eher nach „klassischen“ Verfahren fachlicher Abstimmung kompiliert, andere als Ergebnis komplexer psychometrischer Ambitionen, gehören zum Set der zentralen Steuerungsinstrumente.
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