No open-access location is known for this record yet.
No open-access location is known for this record yet.
ZusammenfassungAngesichts der gegenwärtigen Armuts- und Sozialstaatsentwicklung ist die Soziale Arbeit als Disziplin und Profession mehr denn je gefordert, sich konzeptionell und alltagspraktisch mit der Armutsproblematik auseinanderzusetzen. Seit Beginn der 1990er-Jahre sind eine Reihe von Zeitschriftenbeiträgen sowie vereinzelt Monografien und Sammelbände erschienen, die sich damit befassen.1 Obwohl eine systematische Aufarbeitung der Thematik noch aussteht, liegen mehrere Ansätze vor, die ein spezifisches Armutsverständnis der Sozialen Arbeit zu entwickeln und daraus eine bestimmte Aufgabenstellung abzuleiten suchen. Soziale Arbeit kommt gerade mit Blick auf ihre Geschichte und ihr Selbstverständnis nicht ohne ein explizit formuliertes und aktualisiertes Armutskonzept aus. Bei der Formulierung eines solchen Konzepts kann sie sich auf den aktuellen Stand der Armutsforschung beziehen. Das gilt jedenfalls insofern, als diese Aufschluss über gesellschaftliche Zusammenhänge und Ursachen, Erscheinungsformen und Dimensionen sowie gesellschaftliche und individuelle Auswirkungen von Armut gibt.2
Loading…
Stored only when both papers are in the corpus — 0 citations exist upstream.
Papers that cite the same references — the relational fallback while embeddings are still backfilling.
Imported from OpenAlex (CC0) — nothing here is generated.