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Die folgenden Ausführungen zum Problem der Generation erfolgen aus einer bewusst strukturalistischen Sichtweise und sind vor allem motiviert von einem strukturalistischen Modell der Familie als sozialisatorischer Praxis. Darüber hinaus sollen sie zeigen, inwiefern es in einer zukünftigen soziologischen Strukturtheorie notwendig sein wird, historisch-typologische und elementare, auf kulturübergreifende Universalien ausgehende Strukturgesetze, in die auch die Ergebnisse der Evolutionsbiologie einbezogen werden, miteinander zu kombinieren. Im ersten Teil werde ich skizzenhaft zwei Generationsbegriffe kontrastieren und ihre Verbindung herausarbeiten. Im zweiten Teil werde ich — ausgehend von einer spezifisch soziologischen Sozialisationstheorie, in deren Zentrum das Strukturmodell der ödipalen Triade steht — versuchen, die Bedeutung der Generationendifferenz im Sozialisationsprozess genauer einzugrenzen und zu bestimmen. Im dritten Teil werde ich dann, durchaus im Anschluss an Mannheims bekanntes Kohorten-Modell, Generationen als historische Typen begründen, die sich einer klassifikatorischen Erfassung nicht fügen. In einem kurzen Schlussteil schließlich werde ich die beiden Teile miteinander zu verknüpfen suchen und eine m.E. zentrale Schlussfolgerung für die Schulpädagogik ziehen.
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