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Dieser Artikel beleuchtet die Verwendung des Englischen als ‘English for Swiss Purposes’ in einer gemischtsprachigen Werbekampagne, die schülersprachliche Äusserungen zu verwenden scheint. Im Gegensatz zum üblichen Gebrauch des Englischen als prestigereiche, universale Werbesprache in einer mehrsprachigen Schweiz baut diese Kampagne vorrangig nicht auf den angloamerikanischen oder internationalen Symbolwert des Englischen, sondern auf das eher verdeckte Prestige jugendsprachlicher Quersprachigkeit und auf landessprachliche Identifizierung. Die Slogans bedienen sich zielgruppendifferenziert (schweizer)deutscher und französischer Redewendungen, die mit englischem Wortmaterial wiedergegeben und an landesprachliche Satzanfänge angefügt werden, also englisch aussehen, sich aber (schweizer)deutsch bzw. französisch anfühlen. Die Slogans für das Tessin stehen dazu im Kontrast. Das inszenierte Lernerenglisch der zwischensprachlichen Wortspiele wird als Reflexion eines sich wandelnden sprachlichen Repertoires und Selbstverständnisses von Nicht-Muttersprachlern interpretiert, die Englisch nicht nur als Fremdsprache lernen sondern sich auch als quersprachige Ausdrucksmöglichkeit zur Selbstdarstellung zu eigen machen.
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