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ZusammenfassungAuch für Wissenschaftler ist geistiges Altern zuvörderst ein lebenspraktischer Vorgang, der selbst erlitten, verarbeitet, verdrängt oder bei anderen registriert, analysiert und interpretiert wird. Auf diese Weise entstehen kollektive oder subjektive Anschauungen über Altern und Alter, die als implizite theoretische Kernannahmen, als forschungsleitende Ideen und als bevorzugte Deutungsmuster stillschweigend in die psychologische Alternsforschung eingehen. Es ist deshalb nicht erstaunlich, daß sich in der Vielzahl und Vielfalt wissenschaftlicher Studien über kognitive Veränderungen im höheren Erwachsenenalter jenseits der Daten, Modelle und Theorien verschiedene Grundpositionen über die „Natur“ oder das „Wesen“ des geistigen Alterns erkennen lassen.
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