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Aus der Perspektive der lokalen Politikforschung wirft die Frage nach dem Wissen der Städte zunächst Rätsel auf. Im Zentrum stehen überwiegend Fragen nach der Qualität effektiven und legitimen Regierens auf der Ebene der Städte und Gemeinden. Zumeist werden diese Fragen mit der Perspektive des Wandels verbunden – sei es in der Dimension institutioneller Veränderungen wie der in den 90er Jahren eingeführten Direktwahl des Bürgermeisters, der Modernisierung der Verwaltung oder aber der wachsenden Aufmerksamkeit für die Bürgerkommune. Hinzu kam die ausführliche Diskussion von Sonderprogrammen wie „Soziale Stadt“ oder der Lokalen Agenda 21, die jeweils auf Kompetenzgewinne im Umgang mit spezifischen Problemlagen zielten. Anhand dieser Themen und Initiativen wurde der Wandel lokalen Regierens im letzten Jahrzehnt facettenreich und ausführlich beschrieben (Heinelt/Mayer 1997; Bogumil 2002; Holtkamp 2007). Neben diesen Reformprozessen sind hier jene Prozesse des Wandels zu nennen, die in weitaus allgemeinerer Weise in der Governance-Diskussion aufgearbeitet wurden. Hier wird der Wandel lokalen Regierens nicht nur auf die Binnenmodernisierung der politischen Institutionen und der Verwaltung bezogen, sondern in einen weiteren Zusammenhang der Vervielfältigung und Fragmentierung der an lokaler Politik beteiligten Akteure und Ebenen gestellt (John 2001: 12-13; Lowndes 2001).
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