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Der vorliegenden Studie liegt das Konzept „Awareness of Age-Related Change” (AARC; Diehl & Wahl, 2010 ) und ein entsprechender Fragebogen zu Grunde. Die empirische Grundlage der Studie bildete eine Stichprobe von 265 Personen (69 % Frauen; 40 – 87 Jahre). Zunächst wurden in einer Kombination von explorativen und konfirmatorischen Analysen aus ursprünglich 60 generierten Items, die gleichermaßen Gewinne und Verluste in unterschiedlichen Bereichen altersbezogener Veränderungen beinhalteten, ein optimiertes Itemset von 2 x 16 Items identifiziert (Gewinnbasiertes AARC: Cronbachs alpha = .82; Verlustbasiertes AARC: Cronbachs alpha = .87; Interkorrelation: r = -.05; RMSEA = .045). Insgesamt zeigten sich auf dieser Messgrundlage im Wesentlichen die erwarteten Zusammenhänge. So korrelierte vor allem verlustbasiertes AARC deutlich positiv mit Neurotizismus, negativ mit Extraversion und negativ mit Indikatoren erfolgreichen Alterns. Insgesamt bestätigen die Befunde, dass Älterwerden vor allem durch ein negativ getöntes Alternsveränderungserleben charakterisiert ist.
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