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Subjektives Wohlbefinden und Lebensqualität sind zentrale Konzepte der Alterssozialberichterstattung und der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alterns-forschung. Auch im täglichen Leben sind die Bedingungen von „Zufriedenheit“, „Freude“ oder „Glück“ von hohem Interesse. Für die Sozialberichterstattung ist subjektives Wohlbefinden ein bedeutsamer Indikator für die Bewertung gesellschaftlichen Wandels, das neben objektive Indikatoren wie materielle Lebenslage, Gesundheitszustand und soziale Integration tritt. Subjektives Wohlbefinden kann als Kriterium für die Wirksamkeit gesellschaftlicher Wohlfahrtsproduktion verstanden werden. Damit ist die kontinuierliche Beobachtung dieses Indikators im zeitlichen Verlauf eine der wichtigen Aufgaben der Sozialberichterstattung. In Ergänzung zu diesem Erkenntnisinteresse wird in der sozial- und verhaltenswissenschaftlichen Alternsforschung den individuellen und sozialen Bedingungen des subjektiven Wohlbefindens Aufmerksamkeit gewidmet. Ein Ausgangspunkt dieses Forschungsstranges ist die Beobachtung, dass die Lebensbedingungen einer Person und deren Bewertung nicht immer übereinstimmen. Neben den Merkmalen der Lebenssituation werden hierbei auch individuelle Standards und Erwartungen sowie personale Bewältigungskompetenzen bei der Verarbeitung von kritischen Lebensereignissen in den Blick genommen.
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