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Die Generationsthematik tritt — nachdem sie in den siebziger und achtziger Jahren eher randständig war — in den letzten Jahren wieder verstärkt in den Vordergrund, auch in der erziehungswissenschaftlichen Diskussion (vgl. etwa Böhnisch/Blanc 1989, Lüscher/Schultheis 1993, Büchner 1995, Liebau/Wulf 1996, Böhnisch 1996, Badelt 1997, Becker 1997, Krappmann/Lepenies 1997, Lepenies 1997, 1999, Mansel u.a. 1997, Liebau 1997a, b, Ecarius 1998, Sackmann 1998, H.-R. Müller 1999, Honig 1999, S. 189ff., Löscher 2000a, Winterhager-Schmid 2000a, Kohli/Szydlik 2000). Dabei lassen sich in der unübersichtlichen Forschungs- und Theoriediskussion vier große Thematisierungsrichtungen unterscheiden: Erstens liegen inzwischen im Gefolge der Mannheimschen Überlegungen zahlreiche Studien zur historischen Abfolge unterschiedlicher Generationslagen, Generationsgestalten bzw. -einheiten vor, etwa von Jugendgenerationen, Technik- oder politischen Generationen. Zweitens findet sich eine Diskussion um die Reichweite und die Qualität des Wandels in den Beziehungen zwischen den Generationen, etwa der Ausgestaltung der Eltern-Kind-Beziehungen in verschiedenen Lebensaltern. Damit ist drittens die Diskussion um die Formulierung eines trennscharfen pädagogischen Generationsbegriffs verbunden. Viertens geht es schließlich um das gesellschaftlich übergreifende Verhältnis der Generationen zueinander wie es etwa unter den Stichworten „Generationsvertrag“, Verantwortung bzw. Gerechtigkeit oder Anerkennung zwischen den Generationen diskutiert wird.
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