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Zusammenfassung. Mit einer naturwissenschaftlichen Betrachtungsweise psychologischer Fragestellungen wurde im 19. Jahrhundert die Lösung der Psychologie von der Mutterwissenschaft Philosophie begründet. Seither haben sich parallel natur- und geisteswissenschaftliche Betrachtungsweisen mit wechselndem Bedeutungsgewicht entwikkelt. Im 20. Jahrhundert hat sich in den Naturwissenschaften überwiegend eine positivistische oder neopositivistische wissenschaftliche Betrachtungsweise durchgesetzt. Nur sie ist mit der empirischen Ununterscheidbarkeit und Unbeweisbarkeit von Theorien vereinbar. Der philosophische Konstruktivismus gegen Ende des 20. Jahrhunderts führt zur Erkenntnis, daß die empirische Wirklichkeit subjektiv ist. Konsequenzen für die Psychologie als Wissenschaft werden diskutiert.
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