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Wenn wir von Politikdarstellung — nicht nur, aber zumindest ‘heutzutage’ — sprechen, dann sprechen wir in aller Regel zunächst einmal — und vor allem anderen — von der Inszenierung von Politikern. Auch wenn damit die Rekonstruktion von Regeln und Regelmäßigkeiten, von Mustern und Strukturen, eventuell auch von Effekten und Konsequenzen politikdarstellerischen Handelns (vgl. Price/Bell 1970) selbstredend keineswegs abgedeckt ist, werde ich mich hier dennoch im wesentlichen auf einige Aspekte der mit ihrer Selbst-Darstellung verbundenen Handlungsprobleme von Berufspolitikern in der zeitgenössischen Repräsentativdemokratie beschränken. Dergestalt fokussiert geht es mir im Folgenden zunächst einmal um das Phänomen der ‘Inszenierung von Politik’, d.h. um eine vor allem auf Popularität, auf Öffentlichkeitswirksamkeit abzielende Form des Betreibens von ‘Politik als Beruf’ unter den Bedingungen massenmedialer Inszenierungschancen und Inszenierungszwänge. Zum anderen geht es mir aber auch um das Phänomen der — wie auch immer gearteten — personalen Repräsentation dessen, was wir mit dem Begriff ‘Politik’ (jeweils) assoziieren, verallgemeinert gesagt also um die Repräsentation ‘des Politischen’ (vgl. zu dem Problemkreis auch Tänzler 2000).
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