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Der für Menschen relevante Erfahrungs- und Handlungsraum lässt sich nicht länger als national begrenzte Einheit begreifen, sondern ist von globalen Dynamiken bestimmt. Nach Ulrich Beck umfasst er „Ereignisse und Bilder, die die Welt erschüttern, und ebenso globale Aktionen, Werte, Netzwerke, globale Sehnsüchte, Marken, Symbole, die sich auf den verschiedenen Wegen ausbreiten – über Produktion und Märkte, über Medien und Werbung, über Migration und Tourismus“ (Beck 2007, S. 236). Ludger Pries (2007) spricht von „Der Transnationalisierung der sozialen Welt“ und „Sozialräumen jenseits von Nationalgesellschaften“, die eine immer größere Relevanz erhalten. Die in den letzten 20 Jahren zu beobachtende Zunahme der Begriffe, mit denen in den Sozialwissenschaften versucht wird „inter- bzw. transnationale Dimensionen“ begrifflich zu fassen, verdeutlichen die gesellschaftliche Dynamik. Konzepte wie multikulturelle Gesellschaft, Risikogesellschaft, Globalisierung, Glokalisierung, Weltgesellschaft, Weltbürgertum sowie Transnationalität werden als begriffliche Folie benützt, um die Veränderungsprozesse zu analysieren und Handlungsstrategien zu entwickeln (vgl. Trisch 2005; Badura/Rieth/Scholtes 2005; Pries 2007).
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