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Zusammenfassung: Die Klinische Psychologie hat eine Tradition von 100 Jahren. Im vorliegenden theoretischen Beitrag wird der Wandel im Selbstverständnis der Klinischen Psychologie dargestellt. Es wird gezeigt, daß heute verschiedenste Gebiete der Klinischen Psychologie eine eigene Identität entwickeln (z. B. Verhaltensmedizin, Gesundheitspsychologie), so daß Klinische Psychologie keine Einheit mehr repräsentiert. Auch die klinisch-psychologische Intervention ist keine Metatheorie, die die Klinische Psychologie zusammenhält. Eine Klinische Psychologie, die sich zu sehr auf Psychotherapie ausrichtet, hat nur begrenzte Zukunftschancen, da die Finanzressourcen begrenzt sind. “Klinische Psychologie und Psychotherapie” kann nur eine berufsständische Namensgebung sein und kein inhaltliches Programm darstellen. Erschließung neuer Gebiete und Bezug auf die Psychologie sind wesentliche Elemente für eine künftige Klinische Psychologie.
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