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Der Kunstsoziologie wird in diesem Beitrag die Aufgabe zugewiesen, kollektive soziale Phänomene der Produktion, Vermittlung und Rezeption von Kunst zu beschreiben und zu erklären. Dabei wird ein weites Kunstverständnis eingenommen, das die Künste spartenübergreifend in ihren „hohen“ wie „populären“ Ausdrucksformen umfasst. Der Beitrag nähert sich Kunstphänomenen von einer empirischanalytischen Warte und plädiert für akteurtheoretisch fundierte Erklärungen kunstbezogener Makrophänomene und den besonderen Einsatz quantitativer und vergleichender Methoden. Die kunstsoziologische Perspektive wird von Zugängen anderer Disziplinen abgegrenzt. Zu jedem der drei Aufgabenbereiche werden Kernfragen formuliert, wegweisende Studien der internationalen Forschung vorgestellt und Forschungserträge und -defizite aufgezeigt.
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