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Zusammenfassung. Die hier dargestellten Ergebnisse stammen aus einer Dissertation, welche sich mit dem als projektives Zeichenverfahren konzepierten “Schloß-Test” auseinandersetzt und in seiner Bedeutung als Psychodiagnostikum im Kindes- und Jugendalter untersucht. Dieser aus der klinischen Arbeit heraus entwickelte und bisher unveröffentlichte Test wurde mit 71 Kindern und Jugendlichen während deren ambulanter Vorstellung in der Abteilung der Kinder- und Jugendpsychiatrie/Psychotherapie der Psychiatrischen Universitätsklinik Tübingen durchgeführt. Beim vergleichenden Betrachten der Zeichnungen zeigte sich, daß die Schloß-Darstellungen keineswegs einem monomanen Schloß-Schema entsprachen, sondern bestimmte architektonische Elemente unterschiedlich stark ausgeprägt waren. Anhand dreier Fallbeispiele werden die jeweiligen Elemente auf dem Hintergrund ihres Symbolgehaltes dargestellt. Hierbei soll der Zusammenhang zwischen der Bevorzugung dieses oder jenes Elementes und der psychischen Situation des Zeichners aufgezeigt werden.
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