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Die Zerlegung der Gruppe der 3,25 Millionen erwerbslosen Personen zwischen 25 und 49 Jahren im Rahmen der Beschäftigungserhebung von März 1997 führt zur Identifizierung von drei Komponenten. Die erste umfaßt die Personen, die aufgrund ihrer Familienlage, ihres Gesundheitszustands, des Lohns, den sie verlangen können, und des komplexen Spiels von Steuerabgaben und Sozialtransfers nicht arbeiten möchten: auf diese freiwillige Nichtbeschäftigung entfallen 57% aller Erwerbslosen. Die zweite Komponente stellt die klassische Nichtbeschäftigung dar: 20% der Erwerbslosen möchten zwar arbeiten, sind aber nicht ausreichend produktiv, um einen höheren Lohn als den Mindestlohn verlangen zu können. Die restlichen 23% bilden schließlich die andere Nichtbeschäftigung: zu dieser heterogenen Kategorie gehören die Menschen, die aus vielfältigen Gründen keine Arbeit finden, obwohl sir arbeiten wollen und über eine ausreichende Qualifikation verfügen. Zwei Simulationen ermöglichen es, die langfristigen Auswirkungen von Maßnahmen zu untersuchen, die hauptsächlich die klassische Komponente der Nichtbeschäftigung beeinflussen. Die 1997 getroffenen Maßnahmen zur Absenkung der Abgaben auf Niedriglöhne dürften langfristig zur Schaffung von rund 500 000 Arbeitsplätzen führen. Dagegen würde eine Erhöhung des Mindestlohns um 10% - ebenfalls langfristig -ca. 290 000 Arbeitsplätze vernichten.
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