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Spätestens seit Ende der sechziger, Anfang der siebziger Jahre des zwanzigsten Jahrhunderts sind die Planungstheoretiker auf der Suche nach einem neuen integrierenden Ansatz zur Beschreibung ihres Arbeitsfeldes. Damals wurde von vielen Autoren — wie im ersten Kapitel aufgezeigt — die Abkehr vom „rationalen“ Planungsmodell1, also der ‚ersten Generation‘ der Planungstheorien gefordert. Was aber kam danach? Haben sich die Bemühungen inzwischen zu einem Ansatz verdichtet, der möglichst viele Aspekte, die beim Planen eine Rolle spielen, möglichst schlüssig integriert? Die Antwort ist nein. Den Stand der Diskussion Mitte der achtziger Jahre offenbart die vielzitierte Frage „After Rationality, What?“ von Ernest Alexander 1984 im Journal of the American Planning Association, und zwölf Jahre später charakterisiert er die Lage so: „Die Planungstheoretiker sind in einem Zustand des Aufruhrs. Nichts ist akzeptiert; alles ist in Frage gestellt.“ (Alexander 1996, 45)
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