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Anliegen: In der aktuellen Untersuchung werden funktionelle neuroanatomische Strukturen (Frontalhirn und limbisches System), die an der Verarbeitung emotionaler Prozesse beteiligt sind, vorgestellt. Mit fMRI wurde der Einfluss der Emotionsinduktion auf eine kognitive, affektunabhängige Reiz-Reaktions-Aufgabe untersucht. Methode: Sechs Probanden mit „Psychopathie” und sieben Kontrollpersonen wurden mit einem Simon-Paradigma im fMRT nach Emotionsinduktion untersucht. Ergebnisse: Die induzierten positiven und negativen Stimmungen wirken sich unterschiedlich auf die Aktivierbarkeit emotionsverarbeitender Areale, den Amygdala, und dem medialen präfrontalen Kortex, aus. Schlussfolgerung: Die neuroanatomischen Strukturen, die an der Emotionsverarbeitung beteiligt sind, zeigen im fMRT bei den Probanden mit „Psychopathie” eine veränderte Aktivierbarkeit. Die Störung der Emotionsverarbeitung könnte neurobiologisch durch einen dysfunktionalen, medialen, präfrontalen Kortex und Amygdala bedingt sein.
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