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Geht man davon aus, daß sich Gesellschaften so grundlegend verändern, daß von einer erweiterten, qualitativ neuen Stufe der Vergesellschaftung gesprochen werden kann, so muß der Beweis einer so grundlegenden These nicht zuletzt anhand transformatorischer Prozesse in den ökonomischen Strukturen der Gesellschaft erbracht werden. Wir wollen im folgenden nachweisen, daß unsere Konzeption von der prägenden Kraft des virtuellen Raumes gerade für die Ökonomie zutrifft, die den Wandel von einer physischen zur virtuellen Produktion vollzieht. Unsere Analyse von Virtualisierungsprozessen in der Arbeit, der Distribution, der Unternehmensstruktur, des Geldes, der Produkte sowie alltäglicher betrieblicher Kommunikationsprozesse legt zugleich Grundlagen für die Entwicklung einer Theorie der ökonomischen Virtualität. Eine ökonomische Theorie des Virtuellen führt unseres Erachtens zu einem fundamentalen Paradigmenwechsel in den Wirtschaftswissenschaften sowie der betrieblichen Orientierung Anhand zahlreicher Beispiele wollen wir die strukturbildenden Fähigkeiten der Virtualität im ökonomischen Bereich verdeutlichen sowie eine Ökobilanz der Virtualisierung aufstellen.
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